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Edinburgh, Schottland


Praktikum im „Iglu bar&restaurant“, Catharina Ernst, TW10


Da ich mich für die Studienrichtung „Tourismuswirtschaft“ entschieden habe, wusste ich bereits am Anfang meines Studiums, dass ich ein Auslandssemester absolvieren möchte. Meine primären Ziele waren dabei, meine Englischkenntnisse zu verbessern und andere Orte mit ihren Mentalitäten, Kulturen und Traditionen kennenzulernen. Schnell fiel meine Wahl auf Edinburgh in Schottland. Schon immer faszinierte mich die schottische Landschaft und laut der Aussagen mehrerer Bekannte, sollte Edinburgh eine der schönsten Städte der UK sein.

Die Bewerbung erfolgte von Deutschland aus. Ich ließ mir Kontaktdaten vom Leonardo-Büro schicken und mit zusätzlicher Internetrecherche fand ich schließlich meinen Praxispartner „Iglu bar&restaurant“ für das Auslandsemester.

 

Über die Internetseite www.airbnb.de fand ich relativ schnell meine Unterkunft für die kommenden drei Monate. So hatte ich für diese Zeit in einem Privatzimmer bei einer der liebsten Landladies gewohnt, die man sich wünschen konnte. Die Wohnung war sauber und liebevoll eingerichtet und zwei fantastische Katzen versüßten einem die Tage. Das Preis –Leistung -Verhältnis bei dieser Wohnung stimmte ohne Frage.

 

Mein Praxispartner für den dreimonatigen Aufenthalt in Edinburgh war also das „Iglu“. Mit ca. 10 Mitarbeitern ist es ein kleines, gemütliches und sehr harmonisches Restaurant inmitten von Stockbridge, nur zehn Gehminuten von der Haupteinkaufstraße „Princess Street“ entfernt.

Das „Iglu“ legt als Restaurant sehr großen Wert auf Nachhaltigkeit. So sollen in diesem Jahr 90% der angebotenen Speisen&Getränke  von lokalen Anbietern sein. Des Weiteren werden fast ausschließlich Bio-Produkte verwendet.

Zu meinen Hauptaufgaben zählten: Service in Restaurant und Bar, Vorbereitungsarbeiten in der Küche, Bestellungen abwickeln und Lieferungen annehmen und weitere Aufgaben, die bei einem Restaurantbetrieb täglich anfallen. Um auch einen Einblick in den Managementablauf zu bekommen, wurde ich in die Implementierung einer neuen Rechnungswesen-Software involviert.

Insgesamt war die Arbeit im „Iglu“ sehr abwechslungsreich, Langeweile kam nie auf und es herrschte eine super angenehme Arbeitsatmosphäre.

 

Da sich meine Arbeitsstunden vorrangig auf die Nachmittage und Abende verteilten, hatte ich tagsüber genügend Zeit, um die Stadt zu erkunden. Edinburgh ist mit seinen historischen und charmanten Bauten definitiv eine Reise wert. Besonders faszinierend ist dabei, dass sich inmitten der Hauptstadt aufsteigende Hügel befinden, von denen man einen hervorragenden Blick über die komplette Stadt hat. So konnte ich vom „Arthur’s Seat“ oder „Calton Hill“ die ganze beeindruckende Stadt bewundern. Hinzu kam, dass  am Anfang des Praktikums, den Vorurteilen zum Trotz, grandioses Wetter mit strahlend blauem Himmel und Sonne satt war.

An einem der freien Tage entschloss ich mich für eine eintägige Bustour durch quasi halb Schottland. Ziel war das für Schottland so bekannte „Loch Ness“. Leider spielte das Wetter an diesem Tag nicht ganz so mit. Nebel und Regen waren angesagt. Dennoch war es ein aufregender Ausflug.

Insgesamt genoss ich all die Möglichkeiten, die eine größere Stadt so zu bieten hat, von kulturellen Highlights bis hin zu Kino, Fitnesskursen und kulinarischen Genüssen in den zahlreichen Restaurants.

Fazit

Das Auslandspraktikum in Edinburgh war eines der besten, aufregendsten und lehrreichsten Erfahrungen, die ich bis jetzt gemacht habe und definitiv nicht missen möchte.

Ich konnte meine Englischkenntnisse verbessern, habe super liebe Leute kennenlernen dürfen und habe viele neue Erfahrungen sammeln können.

Besonders zu schätzen wusste ich dabei den “Smalltalk“. Ich lernte, offener auf Menschen zu zugehen und auch meinen Sprachkenntnissen haben sich durch  diese kleinen, ungezwungenen Gespräche verbessert. In Deutschland nicht ganz so typisch, gehört er dort einfach dazu. Und genau diese Kleinigkeiten machen dieses Land so besonders.

Edinburgh und insgesamt Schottland ist ein sehr beeindruckender Ort. Leider ist die Zeit viel zu schnell vergangen und ich konnte nur vereinzelte Ecken sehen. Grund genug in der kommenden Zeit erneut dieses Land aufzusuchen, um weitere Eindrücke sammeln zu können.
So und wenn ihr nun auch Lust darauf bekommen habt, solch ein aufregendes Auslandspraktikum in Edinburgh zu absolvieren, dann könntihr gern eure Bewerbung an mail(at)theiglu.com schicken. Das „Iglu“ (Besitzer: Charles Cornelius, Managerin: Rebecca Growth)  freutsich über eure Bewerbungen!


Südafrika


Anne Bagemihl, TW 10

Schon lange träumte ich davon, Erfahrungen im Ausland zu sammeln und neue Länder, neue Menschen, neue Kulturen und Lebensweisen kennenzulernen. Hinzu kommt, dass Auslandserfahrungen besonders in der Tourismusbranche von höchster Bedeutung sind und gute Sprachkenntnisse (besonders Englisch) beinahe überall vorausgesetzt werden. Bei einer Informationsveranstaltung über mögliche Auslandspraktika im ersten Semester wusste ich sofort: „Das mache ich“.

Die Frage war nun, wohin meine Reise gehen sollte. Ich wollte möglichst weit weg, da es sich um eine einmalige Chance und einen absehbaren Zeitraum von nur drei Monaten handelte. Der afrikanische Kontinent hatte schon immer eine besondere Wirkung auf mich. Meine Wahl fiel anschließend schnell auf Südafrika. Alles, was ich über dieses Land bereits wusste oder im Rahmen der späteren Vorbereitungen darüber las, bestätige meine Entscheidung. So bewarb ich mich bei vielen verschiedenen Lodges, bis ich nach diversen E-Mails und Skype-Interviews einen vielversprechenden Praktikumsplatz gefunden hatte: die Mosaic Farm an der Hermanus Lagoon im Western Cape, ca. 2 Stunden von Kapstadt entfernt. Dazu gehören vier 4-Sterne klassifizierte Self-Catering-Cottages, die 5-Sterne Lagoon-Lodge, und das „Spookhuis“, ein Gebäude, in dem Lunch angeboten wird. Darüber hinaus werden verschiedene Aktivitäten wie Strandausflüge, geführte Naturspaziergänge, Bootstouren, Kajakfahren und Quadbiking angeboten und es werden auch Veranstaltungen, vorwiegend Hochzeiten, ausgerichtet. Meine Aufgaben sollten sehr vielseitig sein und vom Service im Restaurant, über Aushelfen in der Küche bis hin zum Social-Media-Marketing reichen.

Der erste Schritt war somit geschafft, es folgten eine erfolgreiche Bewerbung für ein Reisekostenstipendium bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und die sehr aufwändige Visumsbeschaffung.

Im fünften Semester machte ich mich dann endlich auf den Weg ans andere Ende der Welt, nach Südafrika. Bereits im Flugzeug wurde ich von der Freundlichkeit der Südafrikaner überwältigt und der Transferfahrer vom Flughafen bestätigte diesen Eindruck ebenfalls. Als ich bei der Lagoon Lodge ankam, wurde ich von zwei Mitarbeitern gleich sehr herzlich mit einer Überraschung begrüßt: ich sollte die ersten zwei Tage als Gast erleben, d.h. in der Lodge wohnen, mit den Gästen essen und an den Aktivitäten teilnehmen, um „anzukommen“ und einen ersten Eindruck von dem Treiben auf der Mosaic Farm zu erhalten. 

Ich genoss die beiden Tage sehr, akklimatisierte mich etwas und lernte schon viele der sehr netten Mitarbeiter kennen und staunte über die beeindruckende Natur und den tollen Arbeitsplatz, an dem ich die nächsten drei Monate verbringen sollte. Nach der kurzen Einführungszeit zog ich in das Mitarbeiterhaus um. Dieses ließ sich natürlich nicht mit der 5-Sterne-Lodge vergleichen, war aber dennoch in Ordnung. Es gab eine kleine Küchenzeile mit Sitzecke, ein einfaches, kleines Bad und einen Schlafraum, den ich mir mit einer Kollegin teilte. Wir beide verstanden uns auf Anhieb sehr gut. Auch unsere Freizeit verbrachten wir zusammen und sie zeigte mir viel vom Western Cape: das schöne Städtchen Hermanus, einige Weinfarmen und Kapstadt. Meine Aufgaben auf der Arbeit wechselten täglich: mal half ich in der Küche, mal in der Lodge, mal bei Vorbereitungen für Hochzeiten, mal machte ich Fotos, um sie auf der Facebook-Seite zu veröffentlichen. Jeder Tag war anders, abwechslungsreich, und aufgrund der wahnsinnig netten Kollegen immer sehr lustig und wirklich nie langweilig. Nach einem Monat meines Praktikums kündigte eine Kollegin, die hauptsächlich für die Lodge zuständig war, sodass nach ihrer Kündigung dort verstärkt Hilfe benötigt wurde. Im Laufe der Zeit arbeitete ich immer mehr in der Lodge und durfte zunehmend mehr Verantwortung übernehmen: ich kümmerte mich um den Service, das Koordinieren von Gästeaktivitäten, Check-Ins und Check-Outs, was mir viel Spaß machte. Meine Arbeit war nie langweilig und machte mir stets viel Spaß, unabhängig davon, ob ich im Spookhuis oder in der Lodge arbeitete. Die Arbeitszeiten lassen sich allerdings nicht mit denen in Deutschland vergleichen. Wenn wir Hochzeiten ausrichteten, arbeitete ich teilweise mehrere Tage hintereinander 18 Stunden. Erst hatte ich eine normale Tagesschicht und am Abend arbeitete ich dann bis in die Nacht in der Küche, um bei den Vorbereitungen für das Hochzeitsmenü für bis zu 100 Gäste zu helfen. Doch selbst dabei hatte ich eine Menge Spaß mit den Kollegen, die mehr Freunde als Kollegen waren. Im Anschluss gab es oft noch einen „Braai“, einen typischen südafrikanischen Grillabend mit „Boerewors“.

Trotz der anstrengenden Arbeit hatte ich genug Zeit, Südafrika kennenzulernen. Ich wurde zu unzähligen „Braais“ eingeladen, ob von den Kollegen oder den Managern Simone und Marcelino, die mich sogar mit nach Kapstadt und Hermanus nahmen und mir ebenfalls viel zeigten, wenn wir zusammen frei hatten. Mit Marcelino ging ich außerdem zum „Shark Cage Diving“, einem einmaligem Erlebnis, dass ich jedem empfehlen kann. Das Western Cape und die Gegend, in der Mosaic Farm gelegen ist, ist wirklich unglaublich schön und beeindruckend und es gibt viele tolle Sachen zu unternehmen: mit den Quadbikes zum Walker Bay Beach, Kajaken auf der Hermanus Lagoon, Whale Watching, Winetasting, Shark-Cage-Diving – es ist wirklich für jeden etwas dabei. Und das Beste ist, was mir wirklich überall aufgefallen ist, wie offen und fröhlich die Menschen überall sind, unabhängig welcher kulturellen Gruppe sie angehörten. Bei Mosaic arbeiten Menschen der Kulturen Afrikaans, Englisch und Xhosa. Die Verständigungssprache ist Englisch, auch wenn untereinander oft die eigene Sprache gesprochen wird. So habe ich nach drei Monaten in Südafrika nicht nur mein Englisch verbessert, sondern kann auch ziemlich viel Afrikaans verstehen und einige wenige Wörter auf Xhosa sagen.  Im Dezember durfte ich meine freien Tage (sechs im Monat) an einem Stück nehmen und hatte so die Möglichkeit, mir das „Bilderbuch-Afrika“ anzusehen, d.h. auf Safari in den Kruger Nationalpark zu gehen. Auch bei der Planung dieses Vorhabens unterstützten mich meine Freunde und Chefs, Marcelino und Simone, sehr. Ich bin sehr froh, dass ich diesen Trip unternehmen konnte und so noch etwas ganz anderes von Südafrika sehen konnte.

Mein Auslandspraktikum in Südafrika hätte nicht besser verlaufen können. Ich habe so viele tolle Erfahrungen gesammelt, die mich nicht nur aus beruflicher Sicht sehr bereichert haben. Auch mein Englisch ist wesentlich besser geworden. Leider vergingen die drei Monate in Südafrika viel zu schnell und der Abschied fiel mir sehr schwer. Ich habe in der kurzen Zeit viele Freundschaften geschlossen und bin unglaublich dankbar, diese Erfahrungen gemacht haben zu dürfen.


Dubai – Stadt der Superlative


Marcus Winkler (TW 10)

 

Im Rahmen meines Tourismuswirtschaftsstudiums an der BA Breitenbrunn bekam ich die Möglichkeit, eine meiner Praxisphasen im Ausland zu absolvieren. Nach mehreren Telefoninterviews erhielt ich eine Zusage für ein 3-monatiges Praktikum im F&B/Bankett-Bereich des Hotels „The Westin Dubai Mina Seyahi Beach Resort & Marina“.

Voller Aufregung und mit großen Erwartungen begab ich mich im November 2011 in das Emirat am Persischen Golf. Nach der Ankunft bezog ich zusammen mit einem Thailänder mein Zimmer in einer der Personalbaracken und verschaffte mir einen ersten Überblick über die „Stadt der Superlative“ – hier ist alles gigantisch, weltoffen und luxuriös. Und dann ging es an die Arbeit…

Der Komplex entpuppte sich als eine riesige 5-Sterne-Anlage direkt am Strand in Front der Palmeninsel und bestand aus zwei Hotels, 18 F&B-Outlets und einem Marine- und Yachtclub. Meine Arbeit umfasste u.a. das Servieren im Restaurant bzw. Bankettbereich, Reservierungsbearbeitung, die Erstellung von Dienstplänen, Aufgaben der Warenwirtschaft und Kostenkontrolle sowie Personaltraining, –entwicklung und –motivation. Besonders die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen aus aller Welt (insgesamt gab es 1.100 Mitarbeiter aus 55 unterschiedlichen Nationen!!!) und der Kontakt zu muslimischen Gästen war eine spannende Erfahrung und lehrte mich, andere Kulturen noch mehr zu respektieren. So gab es viele Kleinigkeiten sowohl in der Freizeit als auch gegenüber den einheimischen Gästen zu beachten, z.B. der Umgang mit Schweinefleisch und Alkohol oder das Verhalten gegenüber arabischen Frauen.

Meinen freien Tag in der Woche versuchte ich zu nutzen, um Dubai und Umgebung besser kennenzulernen. Ich besichtigte u.a. die unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten der Stadt und begab mich auf eine Wüsten-Jeep-Safari. Außerdem unternahm ich Ausflüge zum Nachbaremirat Abu Dhabi sowie zur F1-Rennstrecke und dem Indoor-Freizeitpark „Ferrari World“ auf Yas Island.

Alles in allem war der Auslandsaufenthalt eine einmalige Erfahrung, die ich nur jedem Studenten ans Herz legen kann!


Lanzarote - drei unvergessliche Monate


Susann Winkler, TW 09

Schon während des Spanischunterrichts bei Frau Ziegler wuchs in mir der Wunsch Spanien und seine Kultur näher kennenzulernen. Dank der Zustimmung meines Praxispartners und der Hilfe von Frau Ziegler hieß es dann im 5. Praxissemester: Auf nach Lanzarote ins Hotel San Antonio.
Nach Ankunft im Hotel wurde ich mit meiner Mitbewohnerin bekannt gemacht, die mich dann auch an der Rezeption eingewiesen hat. Die Arbeit dort war für mich ideal. Ich war vor allem für die Gästebetreuung zuständig und kam deshalb mit den unterschiedlichsten Menschen in Kontakt. Dadurch verbesserten sich insbesondere meine Englischkenntnisse, aber auch mein interkulturelles Verständnis. Die spanische Sprache konnte ich durch Gespräche mit Mitarbeitern und den weltoffenen Bewohnern Lanzarotes vertiefen.
Bei 40h Arbeitszeit und 2 freien Tagen blieb genügend Freizeit, um Lanzarote zusammen mit den anderen Praktikanten zu erkunden. Obwohl ich zuerst dachte, dass die Insel doch nur aus Vulkangestein besteht, musste ich schnell feststellen, dass sie viel an Sehenswürdigkeiten und Natur zu bieten hat. Wer einfach nur mal entspannen wollte, konnte das hervorragend am Strand tun.
Das Hotel liegt in Puerto del Carmen, eines der drei großen Touristenzentren auf Lanzarote. Hier reiht sich Restaurant an Restaurant und Bar an Bar. Da fällt einem die Wahl manchmal schon schwer. Aber sollte man sich mal nicht entscheiden können, gab es auch 4x am Tag kostenlos im Hotel etwas zu essen. Unterkunft wurde im Übrigen auch vom Hotel gestellt.
Ich würde jedem zu einem Auslandspraktikum raten, da es nicht nur gut im Lebenslauf aussieht, wenn man Auslandserfahrung vorweisen kann, sondern auch richtig großen Spaß macht mit so vielen unterschiedlichen Menschen und Kulturen in Kontakt zu kommen.
Vielen Dank an Frau Ziegler für die Unterstützung bei der Suche und an das Leonardo Büro für die finanzielle Unterstützung durch ERASMUS.

Barcelona


Nadine Heuer, TW 2009

Bereits vor meinem Tourismusstudium habe ich in Frankreich gelebt und wusste, dass dies meinen Sprachkenntnissen enorm weitergeholfen hat. Deshalb wollte ich auch durch die BA Breitenbrunn erneut die Chance ergreifen weitere Auslandserfahrungen zu sammeln. Durch die Liebe zur spanischen Sprache fiel meine Wahl auf Barcelona und wurde glücklicherweise von dem 5-Sterne-Hotel Bagués angenommen. Dort wurde ich von den Mitarbeitern herzlich in ihre sog. Familie aufgenommen, denn in dem eher kleinen Hotel (32 Zimmer) bestand ein sehr starker Zusammenhalt, welches ich wirklich zu schätzen wusste. Während des dreimonatigen Praktikums wurde ich durchweg im Restaurant eingesetzt und schrittweise an die Tätigkeiten herangeführt. Gegen Ende übernahm ich die Frühschichten teilweise alleine und wurde als vollwertige Kraft mit eingesetzt. Zu meinen weiteren Tätigkeiten zählte die Betreuung der VIPs, sowie die gesamten Restauranttätigkeiten – natürlich alles ausschließlich auf Spanisch.

In meiner Freizeit unternahm ich viel mit meinen Arbeitskollegen, was sich positiv auf meine sprachlichen Fertigkeiten auswirkte. Ich wurde grundsätzlich zu jeder Feierlichkeit mit eingeladen und als vollwertiges Mitglied akzeptiert. Diese Erfahrung war eine der besten in meinem Leben. Ich erlebte die Menschen als besonders herzlich und die Großstadt bot jede Menge Abwechslung – egal, ob man lieber an den Strand oder eine Sight-Seeing-Tour gehen möchte.

Ich blicke mit einem weinenden Auge zurück und kann jeden nur zu diesem Schritt ermutigen.

Brighton 2011


A. Raiser

Auslandserfahrungen sind gerade in der Tourismusbranche von großem Vorteil. Daher habe ich als Student der Tourismuswirtschaft die Chance ergriffen und im Sommer 2011 ein 3-monatiges Praktikum im New Steine Hotel in Brighton (UK) absolviert.Das 4-Sterne-Boutique-Hotel verfügt gemeinsam mit Gulliver’s, dem Partnerhotel, über 32 Zimmer. Zu meinen Aufgaben gehörte neben der Gästebetreuung an der Rezeption, im Restaurant sowie der Bar die tägliche Erstellung der An- und Abreiselisten, die Kontrolle der Zimmerschlüssel auf Vollzähligkeit, die wöchentliche Getränkeinventur, der Verkauf von Tickets für Sehenswürdigkeiten in der Umgebung sowie die Verarbeitung von Reservierungen im Hotelbuchungssystem. Des Weiteren war ich im letzten Monat des Praktikums für die Einarbeitung zwei neuer Trainees zuständig. Die Arbeitswoche betrug 40 Stunden mit zwei zusammenhängenden freien Tagen und variierenden Schichten. Während der Arbeitszeit ist das Hotel für die Mitarbeiter-Verpflegung aufgekommen. Eine Unterkunft konnte aufgrund der geringen Zimmeranzahl nicht gestellt werden, weshalb ich in einer Wohngemeinschaft lebte. Brighton gilt als beliebteste Stadt am Meer in Großbritannien und bietet eine Vielzahl von Kultur- und Freizeitmöglichkeiten. Mit dem Brighton Pier, dem berühmten Royal Pavilion, dem Sea Life Centre und der ältesten Straßenbahn Großbritanniens sowie unzähligen Restaurants, Bars und Clubs ist die Stadt touristisch besonders geprägt.Das Praktikum hat sehr gut zum Verständnis von theoretischen Abhandlungen beigetragen und war durch den direkten Kontakt mit Gästen aus aller Welt besonders abwechslungsreich.

Lanzarote – la isla de la luna


Jan Kunze und Dmitry Kuvshinskiy, TW 08

Heut zu Tage setzen schon viele Betriebe fast voraus, einmal im Ausland gewesen zu sein. Dieser Fakt, die Liebe zur spanischen Sprache und die Faszination Vulkaninsel, hatten uns überzeugt. Nachdem unsere Praxispartner das Okay gaben, wir das 4-Sterne VIK Hotel San Antonio als unseren ausländischen Praxispartner gewinnen konnten und die Auslandsförderung durch ERASMUS genehmigt wurde, stand es fest: Wir gehen nach Spanien! Kurz vor Silvester, wurden wir in der Pool- und der Cocktailbar eingewiesen und absolvierten dort unser 3-monatiges Praktikum. Durch die Nähe zu den Gästen und den Kontakt zu den Mitarbeitern verbesserten sich unsere Sprachfähigkeiten im Englischen und Spanischen sehr schnell. Wir wohnten in einem Gästezimmer des Hotels und 4 Mal am Tag konnten wir in der Kantine essen, beides kostenlos. Außerdem arbeiteten wir 40 Stunden in der Woche in Teilschichten, womit man viel vom Tag und von der Nacht hatte. An den freien Tagen unternahmen wir viel mit anderen Praktikanten und Mitarbeitern des Hotels, die unter anderem aus Lateinamerika, Bulgarien, England und Spanien stammten. Somit erkundeten wir die Insel und ihre Sehenswürdigkeiten mit unseren Freunden per Jeep, feierten im Februar Karneval, besuchten Karaokebars, entspannten am Strand und vieles mehr… Puerto del Carmen (unser ehemaliger Wohnort) ist sehr belebt, unzählige Restaurants, Shopping-Meilen, Clubs, Bars und Strände lassen garantiert keine Langeweile aufkommen. Weiterhin liegt P.d.C. 15 Minuten mit dem Auto oder Bus von der pulsierenden Hauptstadt Arrecife entfernt und die gute Infrastruktur macht auch Ausflüge ohne Auto einfach. Fazit: Wir würden Lanzarote und das VIK Hotel San Antonio jederzeit weiter empfehlen, da dort Sprachkenntnisse und multikulturellen Erfahrungen stark forciert werden. Wir bekamen schon im 3.Praxissemester einen sehr guten Eindruck von der internationalen Hotellerie! Zum Schluss: Besonderer Dank gilt unserer Spanischlehrerin Frau Katja Ziegler, die uns stark unterstützte und noch ein Tipp: Je eher man alles vorbereitet, desto besser sind die Chancen!

Dubai – eine arabische Faszination


Sarah Rippert und Sophia-Maria Richter, TW 08

Gerade in der Tourismuswirtschaft ist es möglich und notwendig, andere Länder zu bereisen. Da Dubai ein enormes Medienaufsehen in den letzten Monaten erregt hat, wollten wir zwei uns ein eigenes Bild von der „Superlative der Zukunft“ machen.
Für 3 Monate waren wir als Mitarbeiter im F & B –Bereich des Westin bzw. Le Meridien Mina Seyahi Teil eines großen, bunten Teams  verschiedener Nationalitäten.  Dubai ist prädestiniert für den Ausbau sozialer Kompetenzen und Toleranzen. Allein Mitarbeiter aus 52 Nationen in dem Hotelkomplex sprechen für sich. Jeder  neue, aufregende Tag brachte Erfahrungen im Personalhandling und in den Grundzügen der Hotellerie eines überdimensionalen, westlich geprägten, arabischen Stadtstaates.
Trotz einer 6-Tage Arbeitswoche und einigen Überstunden, durch regelmäßig stattfindende Events, haben wir Dubai in der kurzen Zeit von allen Seiten erleben können. Es ist möglich, für mindestens 1 Jahr jeden Tag etwas anderes zu unternehmen, ohne dass es sich doppelt! Bars, coole Clubs und Restaurants mit internationalen Küchen versüßen das Leben. Ski fahren in der größten Indoor-Skihalle der Welt, Jeepsafaris in die Wüste, Badeausflüge  oder einfach nur auf den arabischen Märkten, inmitten modernster Hochbauten, spazieren gehen, zeigen die Bandbreite auf.  Der Baustil Dubais sowie die Lebensmoral der Araber sind sehr westlich orientiert und damit angenehm, ohne Sicherheitsrisiken oder Umstellungsprobleme für uns.
Wir können dieses einmalige Urlaubs- und auch Arbeitsparadies nur weiterempfehlen, denn selbst Sonne ist zu 95 Prozent jeden Tag garantiert!
Sarah Rippert und Sophia-Maria Richter

Thailand


Cathleen Dänzer, HZ07

Für mich stand lange fest, das Fremdpraktikum (28.11.2009-14.02.210) im Ausland zu absolvieren. Ich interessierte mich vorrangig für die USA, bewarb mich aber trotzdem weltweit. Google sei Dank, fand ich viele Einrichtungen  und erhielt auch sofort eine Zusage aus Thailand. Anfangs doch ein wenig skeptisch, entschied ich mich letztendlich für dieses Angebot. Diese Einrichtung war ein internationaler Kindergarten, in dem die Kinder die Möglichkeit hatten, Thai, Englisch und Chinesisch zu lernen.
Ich wohnte in der großen Touristenstadt Pattaya am Meer. Der Kindergarten vermittelte mir eine Unterkunft in einer sehr schicken, idyllischen und bewachten Bungalowanlage. Die Stadt Pattaya bot allerlei Unternehmungsmöglichkeiten. Es wurde dadurch nie langweilig.
Am ersten Arbeitstag war ich von den ganzen Eindrücken überwältigt. In dem Kindergarten, der auf drei Gebäude aufgeteilt war und 280 Plätze anbot, wurden über 70 Mitarbeiter beschäftigt. Alles war sehr modern eingerichtet und es gab einen großen Swimmingpool, in dem die Kinder schwimmen lernen konnten. Die Kita bot neben den Sprachprogrammen Hip Hop, Thaitanz, Taekwondo, Piano und Ballet an.  
 Der Manager der Kita klärte mich über alle Regeln, Traditionen, Mentalitäten und Unterrichtsweisen der Thais auf. Drei Tage lang konnte ich mir einen Überblick in sämtlichen Gruppen verschaffen, danach musste ich selbst Englisch unterrichten. Diese Arbeit bereitete mir viel Freude, dennoch fühlte ich mich durch die Erziehungsmethoden der Thais eingeschränkt. Der Kindergarten glich in unserem Sinne eher einer Schule. Die Kinder hatte kaum Spielzeug zur Verfügung, dafür aber einen straff durchorganisieren Stundenplan mit vielen theoretischen Inhalten. Die Erziehungsmethoden waren von einem respektlosen und autoritären Umgang mit den Kindern geprägt. Ich versuchte deshalb, den Unterricht anders zu gestalten und ihn mittels spielen, basteln, tanzen, singen und einem respektvollen Umgang mit den Kindern aufzulockern.
Es wurden viele internationale Feste mit großem Eifer vorbereitet und im Kindergarten gefeiert.
An den Wochenenden und an Urlaubstagen reiste ich. Meistens entschied ich mich für traumhafte Inseln wie Koh Samui, Koh Chang und Koh Sammet aber auch die Hauptstadt Bangkok schaute ich mir an. Thailand hat wunderschöne Landschaften zu bieten. Ich lernte viele Menschen unterschiedlichster Nationen und Kulturen kennen. Außerdem unternahm ich viel mit den internationalen Kollegen der Kita.
Es waren drei unvergessliche, erfahrungsreiche und tolle Monate in Thailand.



Stockholm 2009


Tina M. und Nora I. Seitdem wir uns zu Beginn des Studiums in Breitenbrunn kennenlernten, stand für uns nicht die Frage, ob wir unser Fremdpraktikum im Ausland absolvieren möchten, sondern nur noch wohin die Reise gehen soll. Doch auch da einigten wir uns schnell - Schweden war unser Ziel. Mit der beginnenden Recherche ergaben sich immer mehr zu bewältigende Aufgaben: Praktikumsplatz, Unterkunft, Transfer, Finanzierung, ...
Nach unzähligen E-Mails an schwedische Organisationen erhielten wir eine positive Rückmeldung einer Vorschule aus Stockholm. Schon im Vorfeld organisierte unsere Betreuerin sehr viele Aktivitäten für uns, die in unserem Berufsfeld lagen und unterstützte uns zusätzlich bei der Wohnungssuche. Dies gestaltete sich allerdings schwierig. Letztendlich landeten wir in einer gemütlichen, traditionellen Pension in einem gutbürgerlichen Stadtteil inmitten Stockholms.
Ende März 2009 starteten wir in Berlin Tegel. Schon am ersten Tag trafen wir unsere Betreuerin und klärten den Verlauf des Praktikums. Am zweiten Tag besuchten wir unsere Einrichtung. Dort wurden wir sehr herzlich empfangen. Die Kinder wurden auf unser Kommen vorbereitet und für die Eltern hing ein Informationsblatt aus.

Nach einer kurzen Einarbeitungszeit arbeiteten wir selbstständig mit den Kindern und führten Projekte durch. Zu Ausflügen wurden wir stets mitgenommen.

Unsere vielen Fragen, bezüglich Bildungssystem und Organisation wurden immer ausführlich und bereitwillig beantwortet. Oft organisierte unsere Anleiterin Besuche in anderen Vorschulen und in Verwaltungsgebäuden. Wir erhielten tiefere Einblicke in das Bildungswesen und konnten die Vorteile der Arbeitsweise und des Systems erkennen. Somit ist es uns möglich Vergleiche in Bezug auf Deutschland herzustellen.
Nach der Arbeit fuhren wir oft in die Innenstadt und trafen Freunde. Am Wochenende unternahmen wir größere Ausflüge wie Bootstouren durch den Schärengarten und Fahrten ins Umland Stockholms. Mit ein wenig Orientierungssinn findet man sich in Stockholm schnell zurecht und mithilfe der SL Fahrkarte konnten wir alles wunderbar erreichen. Ein großes Highlight bildete der Nationalfeiertag am 6. Juni. Wir hatten die Möglichkeit die Königsfamilie zu sehen und an den Traditionen der Schweden teilzunehmen.

In den drei Monaten erlernten wir die Grundlagen der schwedischen Sprache, erweiterten unseren Horizont im Hinblick auf andere Kulturen und schlossen internationale Freundschaften.
Wir sind dankbar, dass wir die Chance genutzt haben, ins Ausland zu gehen und von allen Seiten unterstützt wurden - dabei möchten wir auch das Leonardo Büro Dresden erwähnen.

Auslandspraktikum im Best Western Hotel Les Aiglons Chamonix


Tobias Baumann TW 07

Seit dem Beginn meines Studiums an der Berufsakademie Breitenbrunn kam in mir der Wunsch auf ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Nachdem mein Praxispartner die Einwilligung für das Auslandspraktikum in der 3. Praxisphase gab, bewarb ich mich bei zahlreichen französischen BEST WESTERN Hotels und erhielt prompt eine Zusage vom Best Western Hotel Les Aiglons Resort & Spa in Chamonix am Mont-Blanc. Am 20.12.2008 war es dann soweit. Nach circa 15-stündiger Zugfahrt hatte ich das verschneite Chamonix erreicht. Als Erstes erhielt ich eine Führung durch das neu eröffnete Hotel. Anschließend wurden mir meine Arbeitskleidung und sämtliche Unterlagen für meine Aufgabenbereiche der nächsten 3 Monate durch den Hotelmanager überreicht. Während der 3 Monate habe ich in den Abteilungen Sales & Marketing, Rezeption, F&B und Housekeeping gearbeitet. Kost und Logis wurde mir vom Hotel zur Verfügung gestellt.
In den gesamten 3 Monaten konnte ich in jeder Abteilung meine Französisch- und Englischkenntnisse sehr gut verbessern. Darüber hinaus hat mir die Arbeit in einem internationalen Team sehr gefallen. Durch die 5 Tage Arbeitswoche konnte man an den freien Tagen ausgiebig im Skiparadies Mont-Blanc Skifahren. Durch den sehr guten Kontakt zu den Mitarbeitern wurde an den freien Tagen sehr viel gemeinsam unternommen. Nach 3 ½ Monaten fiel es mir sehr schwer wieder zurück nach Deutschland zu gehen, da die vielseitige Arbeit in allen Abteilungen mir sehr viel Spaß gemacht hatte und mir die französische Mentalität und Lebensweise gefallen hat. Ich kann es nur jedem empfehlen der die Möglichkeit besitzt ein Auslandssemester zu absolvieren dies auch zu tun!

Mein Praktikum bei Boston Hannaf International in Camden Town / London


Virginia Hendel (IW 06)
Durch Informationsveranstaltungen innerhalb meiner Berufsakademie, erfuhr ich über die Möglichkeiten eines Auslandspraktikums. Nach langem Abwägen entschloss ich mich im 5. Praxissemester meines BWL- Studiums zur Durchführung eines Praktikums in London. Nach langem Suchen ergab sich die Möglichkeit ein 3-monatiges Praktikum bei Boston Hannah International in Camden Town durchzuführen.
Am 28.09.2008 begann meine Reise in die Weltmetropole. Ich hatte noch keine eindeutige Unterkunftszusage von Deutschland aus, deshalb musste ich meinen ersten Tag in einem Hostel verbringen. Nach problemlosen Einchecken im Hostel habe ich mich auf Wohnungssuche gemacht. Ich habe mich relativ schnell für eine WG in Burnt Oak entschieden, welche ich mit einer Japanerin, einer Mexikanerin und einem Inder geteilt habe. Trotz der unterschiedlichen Kulturen, die aufeinander trafen, war es ein entspanntes Zusammenleben.
Nach erfolgreicher Unterkunftssuche und Umgebungserkundung begann mein erster Arbeitstag am 01.10.2008. Ich war sehr neugierig auf das, was mich im Londoner Berufsleben erwarten wird. Boston Hannah International ist ein Publishing - Unternehmen, welches Publikationen, wie z.B. EUcommerz, Wellbeing, Collections oder Planet Earth produziert. Für die Weihnachtszeit wurden auch verschiedene Magazine produziert, darunter eine deutsche Ausgabe mit dem Koch Ralf Zacherl. Ich habe mich sehr schnell in mein neues Aufgabengebiet eingearbeitet und mich daher auch schnell in das Team integriert.
Neben der Arbeit, von Montag bis Freitag von 9am-5:30pm, habe ich am Wochenende London erkundet. Dabei lernte ich sehr viele nette Leute aus den unterschiedlichsten Kulturen kennen.
Ich möchte die Zeit in London nicht missen, da ich durch mein Praktikum nicht nur neue Erfahrungen sammeln konnte, sondern auch meine Person besser kennen gelernt habe, mit meinen Schwächen, aber auch mit meinen Stärken.
Ich empfehle jedem die Durchführung eines Auslandaufenthaltes!!

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Fremdpraktikum in London



Sarah Flade / Sozialpädagogik
Seit Beginn meines Sozialpädagogik-Studiums wollte ich unbedingt eine Praxisphase im Ausland verbringen. Während des Studiums habe ich mit Menschen mit Autismus gearbeitet und Interesse für den Bereich der Arbeitsintegration entwickelt. Als ich erfuhr, dass es in England keine Werkstätten für Menschen mit Behinderung mehr gibt, wurde ich neugierig: Welche Möglichkeiten hat England zur beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung in den freien Arbeitsmarkt?
Endlich war es dann soweit Nach einigem Suchen nach einem Fremdpraktikumspartner fand ich „Prospects“ - ein Londoner Vermittlungsunternehmen für Menschen mit Autismus. Dank einer Förderzusage des Erasmus Büros in Dresden stand meinem Auslandspraktikum nun nichts mehr im Wege. Die Arbeit bei „Prospects“ war sehr interessant. Ich habe dort die Möglichkeit bekommen, die mir anvertrauten jugendlichen und erwachsenen Klienten auf das Berufsleben vorzubereiten, mit ihnen Jobs zu suchen, Bewerbungen zu schreiben und Gruppen zu leiten. Es hat besonders viel Spaß gemacht, meine Klienten in der Eingewöhnungsphase direkt am Arbeitsplatz zu besuchen und Arbeitgeber über den Umgang mit Menschen mit Autismus aufzuklären. Die Mitarbeiter von „Prospects“ waren sehr offen und ich fühlte mich schnell als "part of the team". Im Rahmen meiner Projektarbeit führte ich einen selbst entworfenen Sozialkompetenz-Workshop zur Berufsvorbereitung von einer Gruppe von Jugendlichen mit Autismus durch. Die Klienten hatten das Thema "Culture and Diversity" für mein Projekt gewählt und waren sehr motiviert Sozialkompetenzen zur kulturellen Gleichberechtigung am Arbeitsplatz auszutauschen. Später entschied „Prospects“ den Workshop in sein Programm aufzunehmen und er wird nun regelmäßig unterrichten.
Die Metropole London Neben der Arbeit hatte ich in den drei Monaten die Möglichkeit die riesige Stadt London kennen zu lernen: Ob in der U-Bahn, auf Festivals, oder in Pubs überall war es möglich auf aufgeschlossene, nette Menschen zu treffen und Anschluss zu finden. Zuerst hielt ich mich an meine Kollegen, die sich oft nach Feierabend in Lokalen trafen. Gemeinsam mit neuen Freunden entdeckte ich das „Climbing Castle“ London und wir gingen auch an der englischen Steilküste klettern. Wir besuchten Ausstellungen, kulturelle Festivals und zahlreiche Londoner Parks - Einmal schauten wir ein Stück im Globe Theatre - dem originalen Shakespeare - Theater an.
Mein Aufenthalt in London war im Ganzen sehr erlebnisreich, spannend und die drei Monate vergingen leider viel zu schnell. Bei meiner Abreise fiel es schwer von allen Abschied zu nehmen. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte nach England zu gehen und neue Perspektiven zu gewinnen. Danke BA und danke Erasmus!

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Mein Praktikum bei den Cowboys im Wilden Westen



Julia Kull (TW 06)
Mir war schon seit Beginn des Studiums klar, dass ich unbedingt ein Auslandspraktikum machen möchte. Da ich nach dem Abitur schon ein Jahr in Amerika war, fiel meine erste Wahl wieder auf die Staaten. Als dann mein Praxispartner sein Ja-Wort gegeben hat, habe ich mich sofort auf die Suche nach einem Unternehmen gemacht. Ich wollte gerne etwas ganz anderes erleben und kennenlernen und so kam ich auf die Idee meine größte Leidenschaft – das Reiten und den Umgang mit Pferden - mit dem Tourismus zu verbinden. Mit der Bucks and Spurs Guest Ranch in Ava, Missouri wurde ich fündig. Somit landete ich dann ziemlich genau in der Mitte der USA – im Wilden Westen und hatte dort eine der besten Zeiten meines bisherigen Lebens. Der erste Satz der von meinem dortigen Chef kam war: The hours are long and more horseback riding than you may want--but it is very rewarding. Dieser Satz sollte sich bewahrheiten. Aufstehen musste ich jeden Tag mit Sonnenaufgang und ins Bett ging es erst spät am Abend. Ich habe fast den ganzen Tag an der frischen Luft verbracht und die Natur und die unglaubliche Weite der Gegend kennengelernt. Meine Hauptaufgabe bestand zu allererst in sämtlicher Büroarbeit, so habe ich zum Beispiel eine Werbeanzeige mitgestaltet, neue Preise für das neue Jahr festgelegt, einen Gästefragebogen erstellt und auch geholfen die neue Webseite weiter zu bearbeiten . Desweiteren habe ich mich natürlich auch um die Gäste gekümmert - Ausritte geleitet, mit ihnen „Ranchspiele“, wie zum Beispiel Hufeisenwerfen gespielt, den Reitanfängern das Reiten beigebracht und ihnen als Besonderheit ihres Urlaubes ein typisch deutsches Gericht serviert. Neben den Aufgaben mit den Gästen habe ich auch gerne noch die Pferde trainiert und bei der täglichen Rancharbeit mitgeholfen. Insgesamt hat mir der gesamte Aufenthalt sehr viel gebracht. Ich konnte mein Englisch weiterhin verbessern, habe viel Kundenkontakt gehabt und konnte außerdem noch während der Arbeit mein Hobby ausleben. Ich kann wirklich jedem raten selbst ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Es könnte ein unvergessliches Abenteuer werden!

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Mein Auslandspraktikum im Gloria Palace



Katharina März (TW05)
Schon immer haben mich Auslandsaufenthalte gereizt: Einen Urlaub hier, eine Sprachreise da und natürlich war ich auch bei jedem Schüleraustausch dabei. Nun erfuhr ich durch Frau Krebs und Frau Schloderer von der Möglichkeit eine Praxisphase im Ausland zu absolvieren.
Ich entschied mich für die 3. Praxisphase und begann mit meinen Bewerbungen. Dann ging alles sehr schnell. Innerhalb von 2 Wochen hatte ich meinen Praktikumsplatz und die Verträge waren bei der Förderstelle von Leonardo in Dresden. Alles klappte wunderbar.
Am Heiligen Abend 2006 ging es nun Früh um 4 zu meinem zu Hause für die nächsten 3 Monate:
Spanien, Gran Canaria, San Agustin, Gloria Palace ****, bei 26 Grad.
Alles schien an diesem Tag so unwirklich. Am Flughafen ein riesen Weihnachtsbaum, im Licht der warmen Sonne und direkt neben einer Palme.
So fingen nun die bisher spannendsten 3 Monate meines Lebens an. Im Hotel ging dann alles ein wenig spanisch – langsam zu. Man verstand mich sofort – auf Englisch – denn man muss dazu sagen ich sprach kein Wort Spanisch, denn mein Sprachkurs musste wegen Krankheit ausfallen.
Dann wurde ich ganz lieb von einer Praktikantin aus Deutschland eingewiesen und auf mein Zimmer gebracht. Abenteuerliche Wohnumstände muss man mögen, um in diesem Hotel zu arbeiten; aber sonst war es klasse.
Ich habe an der Bar, im Restaurant und in der Gästebetreuung gearbeitet. Ebenso veranstaltete ich dreimal pro Woche Führungen durch das hoteleigene Thalassotherapie-Zentrum, das größte Europas. Ich war zudem verantwortlich für unsere 25 Praktikanten aus 6 Ländern und für die Auswahl neuer Bewerber. Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit konnte ich auf das endlose Meer blicken und nutzte meine freie Zeit, um die Insel zu erkunden.
Kaum ein Insider Tipp des Marco Polo war vor mir sicher. Und natürlich kam auch das in Breitenbrunn geübte Feiern nicht zu kurz.
Ganz nebenbei lernte ich auch ein wenig Spanisch, sodass ich mich mit meinen einheimischen Kollegen gut unterhalten konnte und auch ein Späßchen gleich verstand. Unter den Praktikanten sprachen wir fast ausschließlich Englisch. Wir Praktikanten wurden zu einer großen Familie in dieser Zeit. Auch unter den Kollegen herrschte immer ein familiärer Umgang.
Die 3 Monate in Gran Canaria haben mich sehr verändert: Ich habe unterschiedlichste Kulturen kennengelernt, ich habe eine fremde Sprache näher gebracht bekommen und ich habe Freunde gefunden.
Aber vor allem habe ich eine Insel lieben gelernt.
Bis jetzt habe ich sie noch nicht wiedergesehen aber ich bin mir sicher bald ….
saludas y besos

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Praktikum bei der Frelsesarmeen in Norwegen



Franziska Dietrich (SW 05) NORWEGEN zählt für mich zu einem der schönsten Länder und war somit ein leicht ausgewähltes Ziel für mein Fremdpraktikum vom 26.03. bis zum 08.07.2007. Auf Grund eines absolvierten Au-pair-Jahres in der Nähe von Oslo und der Unterbringung bei einer befreundeten Familie stellte jetzt nur noch der Praxispartner, ein Projekt im Bereich der Suchtberatung in der Landeshauptstadt, eine neue große Herausforderung dar; ebenso wie das Wissen ein eigenes Projekt konzipieren und durchführen zu können. Die drei Monate waren sehr spannend, abwechslungsreich und lehrreich und haben mir wieder verdeutlicht, wie schnell die Zeit vergeht. Nach den ersten Wochen der Vorstellung, der Eingewöhnung in das Team, dem Vertraut machen mit der Arbeit und deren Methoden nahm ich meine Aufgabe, ein Ernährungsprojekt für rauschmittelabhängige Menschen, auf, wobei mir sehr viel Freiheiten gelassen wurden.
So erkundigte ich mich bei anderen Trägern über ähnliche Projekte, nahm an Gesprächsrunden und Treffen teil. Aus den gewonnenen Eindrücken und Informationen begann ich meine Konzeption zu schreiben - natürlich auf Norwegisch! Nebenbei nahm ich an Treffen mit Klienten mit meinen Mitarbeitern teil und habe das Gefängnisprojekt genauer kennen gelernt. Im Rahmen dieses Projektes besuchten wir verschiedene Gefängnisse im Raum Oslo und nahmen an zahlreichen Gesprächen teil: für mich ganz neue Erfahrungen, die im Gegensatz zu meinem Studienschwerpunkt Arbeit mit behinderten Menschen standen. Aber natürlich habe ich nicht nur gearbeitet! In meiner Freizeit habe ich alle meine Freunde wieder gesehen, bekannte Clubs besucht und die Natur genossen. Am besten ging das auf der Hütte meiner damaligen Gasteltern mitten im Fjord. Einfach traumhaft. Und ich hoffe, dass ich das Land und meine Freunde bald wieder sehen kann, aber hoffentlich nicht nur für drei Monate…

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Mein Praxissemester auf Lanzarote (Kanarische Inseln)


Laura Krüger (TW06)

Nach langem Suchen nach einem Praktikumsbetrieb auf den Kanarischen Inseln habe ich 2 Wochen vor Beginn der zweiten Praxisphase eine Zusage für das Hotel San Antonio auf Lanzarote bekommen.
Es ist ein wunderschönes 4-Sterne Hotel mit 331 Zimmern direkt am Strand.
In den 3 Monaten (Juli bis September) habe ich an der Rezeption, der Pool- und Cocktailbar und im Restaurant gearbeitet. Mir haben alle drei Bereiche sehr gut gefallen und es hat richtig Spaß gemacht mit den Mitarbeitern (unterschiedlichster Nationalität) zu arbeiten. In den Bereichen Bar und Restaurant hatte man den meisten Kontakt zu den Gästen und konnte sich ab und zu auch mal mit diesen unterhalten. Dadurch haben sich meine spanischen und englischen Sprachkenntnisse deutlich verbessert, ebenso wie durch die Gespräche mit den Mitarbeitern des Hotels. In der Zeit habe ich sehr viele freundliche und aufgeschlossene Menschen getroffen, neue Freunde gefunden und Kontakte geknüpft.
Ich habe während meines Aufenthalts im Hotel gewohnt und konnte wenn ich wollte 4 Mal am Tag in der Mitarbeiterkantine Essen gehen. Meine Arbeitszeiten waren genau wie in Deutschland - 5 Tage Arbeitswoche und 8 Stunden täglich. An den zwei freien Tagen hatte ich Zeit mir die Insel anzuschauen, die ich in der Zeit genau kennen und auch lieben gelernt habe. ...Was will man mehr???
Durch das Praktikum und den Aufenthalt im Ausland habe ich die Arbeits- und Lebensweise von einem anderen Land kennen gelernt und kann es nur jedem empfehlen ein Auslandspraktikum zu absolvieren!

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Mein Praktikum bei Chance for Life– Bukarest – Rumänien


Sascha Stolzke (SW 05) Nach Rumänien reiste ich schon oft als Tourist und so waren mir die Kultur und die Sprache dieses faszinierenden Landes keineswegs fremd. Bukarest war für mich dennoch ein unbeschriebenes Blatt. Ein Dozent unserer Hochschule informierte mich über ein Projekt in einem Kinderheim in Rumänien und nach dem Erstkontakt mit der Projektleiterin stand für mich meine Organisation im Ausland fest: Chance for Life in Bukarest. Kurz vor Silvester verließ ich also meine Heimat für drei Monate gen Osten, ohne groß zu wissen, was mich dort erwarten sollte... Nämlich eine riesige, dreckige und laute Stadt, mit der ich mich letztendlich doch noch anfreunden konnte. Die Armut der Menschen, die man auf den Straßen sehen kann und aber auch deren Lebensfreude, Offenheit, Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft ließen bei mir einen tiefen Eindruck entstehen. In den ersten Tagen im Kinderheim lief es mir jedoch noch etwas kälter den Rücken herunter, als ich die Bekanntschaft mit meinen zukünftigen Klienten und deren Lebenssituation machte. 21 Jugendliche, die wie andere 7200 zwischen 1987 und 1991 in rumänischen Krankenhäusern durch verseuchte Blutkonserven mit HIV infiziert wurden. Daraufhin von den unaufgeklärten und verängstigten Eltern abgegeben, „leben“ sie nun heute weggeschlossen in dieser Anstalt. Ihr schwerstes Los ist nicht ihre Krankheit, sondern war schon immer ihre Isolation von der Außenwelt und die Diskriminierung durch die Gesellschaft. Durch ihre Vernachlässigung und Verwahrlosung konnten sie sich nicht wie andere Kinder entwickeln, fast alle von ihnen zeigen körperliche, seelische und geistige Retardierungen (Hospitalismus). Diese Zustände versucht die NGO, bei der ich nun meine Praktika ableiste, entgegenzuwirken: eine Schule wurde eingeführt, in der die Jugendlichen täglich Lesen und Schreiben lernen, Freizeitangebote entwickelt, in denen sie lernen, Theater zu spielen, Fotos zu entwickeln, kreativ zu werden und durch Sport und Spiel ihre Interessen wahrzunehmen und auszuleben. Indem die Öffentlichkeit immer mehr über diese Zustände informiert wurde, konnten auch viele ehrenamtliche Mitarbeiter gewonnen werden, mit denen zusammen es leichter ist, auch Aktivitäten und Aktionen außerhalb der Institution durchzuführen. Die Jugendlichen sollen wie andere auch an den normalen Freuden des Lebens teilhaben können und merken: Sie unterscheiden sich gar nicht so sehr von anderen Gleichaltrigen und haben auch Spaß am Leben und eine Perspektive! So fanden Jugendaustausche im Ausland statt und jedes Jahr fahren die Heranwachsenden zwei Wochen an das Schwarze Meer, für dessen Finanzierung an unserer BA kürzlich auch Spenden gesammelt wurden. Das langfristige Ziel ist jedoch, die Jugendlichen dauerhaft aus ihrer erbärmlichen Lebenssituation zu befreien und ihnen andere, würdigere Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten bereitzustellen, durch die sie selbständige Menschen werden können. Ein Teil meines Aufgabenbereiches war, einem Jugendlichen durch intensive Hilfe Lesen und Schreiben beizubringen. In den drei Monaten machte er erhebliche Fortschritte und die durch seine Erfolge erzeugte positive Energie übertrug sich auch in andere Lebensbereiche. Doch die Jugendlichen arbeiteten auch mit mir: Sie machten mir klar, wie wichtig die mir sonst so selbstverständlich erscheinenden Grundbedürfnisse sind, mit ihrer Ehrlichkeit und ihrem herzlichen Lachen übten sie eine große Faszination auf mich aus und jeder zeigte mir seinen Dank auf seine ganz persönliche Weise. Mir machte die Arbeit großen Spaß und ich arbeitete mit engagierten Kollegen zusammen, die mich gleichberechtigt und herzlich ins Team aufnahmen. Für mich ist dieses Auslandspraktikum eine wertvolle und nicht mehr wegzudenkende persönliche Erfahrung, die ich jedem ausdrücklich empfehlen kann.

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Club Cala Pada auf Ibiza (Spanien)


Anja Kaufmann (TW 05)
Als ich von unserer Spanischdozentin Frau Ziegler von dem 4 Sterne Hotel auf Ibiza erfahren hatte, das noch Praktikumsplätze für den Sommer 2006 zu vergeben hatte, stand für mich fest, dass ich dort ein Auslandssemester absolvieren wollte.

Nachdem mir dann noch die Leonardo-Förderung bewilligt wurde, bestieg ich am 18.06.2006 voller Erwartungen das Flugzeug nach Ibiza.
Im schönen Hotel Cala Pada wurde ich herzlich von den Kollegen aufgenommen und fühlte mich im internationalen Team von ca. 140 Mitarbeitern aus Spanien, Belgien, Österreich, Deutschland, Ungarn, Marokko etc. sehr wohl. Der Club erstreckte sich auf einer wunderschönen mediterranen Gartenanlage von 70.000 m², mit rund 320 Appartements und befand sich direkt am gleichnamigen Strand mit eigenem Bootsanlegeplatz.
Während der 4 Monate Hauptsaison durchlief ich verschiedene Stationen im Hotel wie Buffet- und Á la Carte –Restaurant, Rezeption und Backoffice, Bars und Guest Relation Area. Ich erhielt an 5 Tagen der Woche Einblicke in die verschiedenen Bereiche und konnte somit neues Wissen sowie neue Qualifikationen erwerben.
Dass ich meine Sprachkenntnisse in Spanisch und Englisch verbessern konnte, war für mich ebenfalls sehr wichtig und es hat mir Freude bereitet, sie im Alltag anwenden zu können.
In dieser Zeit lernte ich viele interessante und liebenswerte Menschen aus aller Welt kennen und konnte meine Freizeit bei Inselerkundungen, Ausflügen auf benachbarte Inseln, bei Partys am Strand und Ausflügen in das berühmte ibizenkische Nachtleben so richtig genießen.
Ich habe neue Freunde gewonnen und mit vielen stehe ich noch immer in Kontakt. Sogar für einen Kurztrip nach Barcelona blieb Zeit und ich habe vieles von der spanischen Kultur und Mentalität kennen und lieben gelernt.

Dieses Auslandsemester war für mich eine wunderbare Erfahrung und ich habe mir viel für meine Zukunft sowohl an beruflichen als auch persönlichen Erfahrungen mitgenommen. Ich würde es jederzeit wiederholen und kann es nur empfehlen.

saludas y besos

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Taj Palace Hotel Dubai (Vereinigte Arabische Emirate)


Stephanie Schulze (TW 04)
Schon seit vielen Jahren und durch zahlreiche Reisen in muslimische und andere Länder bestand bei mir der Wunsch die VAE zu sehen. Auf der ITB habe ich erste Kontakte mit verschiedenen Hotels geknüpft. Mein Praxispartner für diese drei Monate sollte das Taj Palace Hotel sein, ein 5-Sterne Hotel im Herzen Dubais. Und so reiste ich am 1. Oktober 2006 in das „Manhattan des Mittleren Ostens“, eine multikulturelle Stadt, deren Bevölkerung sich aus über 80 % Ausländer zusammensetzt. Zu dieser Zeit war Ramadan (Fastenzeit) und tagsüber 42°C. Nach zwei Tagen zum Aklimatisieren und Stadt besichtigen begann ich meine Arbeit im Hotel. Am 3. Oktober bin ich dann in die Mitarbeiterunterkunft, wo alle Mitarbeiter des Hotels wohnten, nach Sharjah, dem Nachbaremirat Dubais gezogen, etwa 19 km vom Hotel entfernt. Der Verkehr stellte sich schnell als eine Katastrophe heraus und war wirklich frustrierend.
In den drei Monaten habe ich in den Abteilungen Front Office – Rezeption und Sales & Marketing gearbeitet. Meine Kollegen waren ausschließlich Asiaten, hauptsächlich Inder, Philippiner und wenige Araber. Im Team war ich neben dem General Manager die einzige Deutsche und Europäerin. Für Kontakt mit Leuten außerhalb des Hotels blieb auf Grund der Schichtarbeit und der 6 Tage-Woche nicht viel Zeit.
Kulturelle Unterschiede machten den Einstieg nicht gerade einfach, aber mit der Zeit habe ich auch im Team Anschluss und Freunde gefunden. Leider hat Dubai meine Erwartungen vom Orient, durch seine künstliche Fassade, Verschwendung von Ressourcen und maßlosen Übertreibung nicht erfüllen können. Trotz alledem möchte ich die Erfahrung nicht missen, denn der Gewinn an neuem fachlichen Wissen, Sprache und Kultur ist immens. Für einen Zwischenstopp bzw. Kurztrip lohnt sich Dubai auf alle Fälle, um sich die größte Baustelle, das höchste Gebäude, die luxuriösesten und teuersten Hotels etc. der Welt mal anzuschauen.

Weitere Infos und Bilder unter www.du-bei-stephi.de

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Hughes Electronics (London)


Thomas Klupsch (IW 04)
London (er)leben

Nach einem tollen Exmaball von TW 03 ging es einen Tag später, am Sonntag, dem 01.10.2006, für 3 Monate Richtung London.
Kaum Zeit zum Einleben, stieg ich einen Tag später auch schon in das Berufsleben ein.
Mein Praktikum bei Hughes Electronics, einem kleinen mittelständischen Unternehmen in der Nähe der London Bridge mit Produktion, Entwicklung, Vertrieb etc., war von Anfang an eine Herausforderung.
Nach einer kurzen Einarbeitung übernahm ich im täglichen Geschäftsleben die Leitung der Produktion, war verantwortlich für die Produktionsplanung, stellte ein Produktionscontrolling auf und arbeitete neue Mitarbeiter ein. In Meetings auf Managementebene arbeiteten wir zusammen an Produktionsoptimierungen und Kostensenkungspotenzialen.
In Projektarbeiten unterstützte ich das Verkaufsteam bei der Aufstellung eines Marketingplanes und deren Umsetzung bei potenziellen Kunden im Bankensektor Londons.
Des Weiteren arbeitete ich am Markteintritt ausgewählter Länder in der EU und versuchte durch Recherchen und Marketingaktivitäten diesen vorzubereiten und erste Schritte der Einführung durchzuführen. Ein weiteres Projekt im Praktikum war die Aktualisierung der Datenbanken (Sage). Technische Zeichnungen, Produktinformationen, Marketingshots und Formulierung von Produktionsabläufen waren Teil dieses Projektes.
Alle Mitarbeiter waren super freundlich und es hat Spaß gemacht in einem internationalen Team mit Griechen, Chinesen, Tschechen, Franzosen und natürlich Briten zu arbeiten.
Sprachliche Barrieren waren schnell überwunden und englische Fachgespräche im Geschäftsleben wurden schnell zum Alltag. Mit meiner Freundin Antje, sie machte ein Praktikum bei ETN einem Tour Operator, (er)lebten wir London, mit allem was dazu gehörte.
Natürlich bietet gerade London für junge Leute sehr viel und selbst 3 Monate reichten nicht aus, um die gesamte Faszination der schnelllebigen Stadt kennen zu lernen.
Interkulturelle Beziehungen in der multikulturellen Weltstadt waren schnell geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht. Persönliche Weiterentwicklung, berufliche Qualifikationen, sprachliche Fähigkeiten, verbesserte Berufschancen und eine unvergessliche Zeit sind nur einige Vorteile, die ein Auslandsaufenthalt mit sich bringt. Take it easy

TUI-Espana auf Fuerteventure (Spanien)


Sophie Gürtler und Anja Groß (TW 03) "Am 3. Oktober bestiegen wir beide voller Erwartungen das Flugzeug nach Fuerteventura, um dort unser 3- monatiges Praktikum bei der TUI-Espana anzutreten. Im Hauptbüro Jandia, im Süden der Insel, wurden wir sofort herzlich von einem multinationalenTeam aufgenommen. Während unserer Zeit durchliefen wir verschiedene Stationen des TUI-Service und der Incoming Agentur Ultramar Express. An sechs Tagen der Woche erhielten wir detaillierte Einblicke in die Bereiche Sales & Marketing, Eventmanagement, Reservation, Transfer, Administration, Operations, Beschwerdemanagement und Airportservice. Zudem begleiteten wir drei Wochen verschiedene Reiseleiter und lernten dadurch nicht nur den Job eines Reiseleiters näher kennen, sondern auch die schönsten und teuersten TUI-Hotels, wie RIU, Robinson und Sunrise. Im November betreuten wir eine Expedientengruppe aus Deutschland. Am Flughafen begrüßten wir täglich ca. 1500 Gäste, unter denen sich auch Persönlichkeiten wie Til & Dana Schweiger, das deutsche Beachvolleyballteam, Herbert Ulrich (Verbotene Liebe) oder die deutsche Leichtathletikspitze befanden. Zudem hatten wir stets die Möglichkeit an allen Ausflugsprogrammen der TUI, wie U-BOOT fahren, Lanzarote, Katamarantouren, diversen Inselrundfahrten, Botanischer Garten, Jet-Ski etc., teilzunehmen. Jedoch hieß es zweimal in der Woche früh aufstehen, um in einer Sprachschule unsere Spanischkenntnisse zu verbessern. ABER: Wie unser Professor Ivic immer so schön sagt: "Wer feste arbeitet, soll auch feste feiern!".
Diesen Spruch nahmen wir uns natürlich gern zu Herzen. So besuchten wir häufig die fantastischen Musicalshows der beiden Robinson-Clubanlagen und deren Night-Clubs sowie die Mister Las Palmas Wahl und lernten dabei sogar Mr. Espana kennen. Gemeinsam mit dem Team der TUI Espana verbrachten wir eine unvergessliche spanische Weihnachtszeit und eine lange Silvesternacht im Norden der Insel. Für uns waren es drei lehr- und erlebnisreiche Monate mit vielen lieben Menschen.
Ein Auslandssemester ist die beste Möglichkeit, gelerntes Wissen in einem touristischen Unternehmen anzuwenden, zusätzliches Wissen zu erlangen, seine Sprachkenntnisse zu optimieren und seine Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Muchas saludas,

QualityHotel Killarney (Irland)


Stefan Bertram (TW 03)
Ich absolvierte vom 02.10.2005 bis zum 01.01.2006 eine Praxisphase meines BA-Studiums in Killarney, der beliebtesten Urlaubsregion Irlands. Mein Auslandspraktikum erfolgte in einem großen 3-Sterne Hotel (Quality Hotel Killarney), welches zu einer europaweiten Hotelkette gehört (Choice Hotels). Durch anspruchsvolle Tätigkeiten in allen Abteilungen des Hotels konnte ich neben einem deutlich verbesserten Englisch auch zusätzliche, für das Studium relevante, fachliche Qualifikationen erwerben sowie durch den Umgang mit den verschiedensten Menschen unterschiedlicher Nationalitäten meine sozialen und interkulturellen Fähigkeiten ausbauen. Wichtige Kontakte für die Zukunft innerhalb der Hotelkette, mit auch deutschen Standorten, wurden natürlich auch geknüpft. Somit kann ich einen Auslandsaufenthalt, speziell auch in Irland mit seiner aufgeschlossenen und freundlichen Bevölkerung und seiner einzigartigen Landschaft, nur empfehlen.

Dobrovolnické centrum o. s. (Freiwilligenzentrum) in Ústí nad Labem (Tschechische Republik)


Izabela Nosek (SW 04) Bereits vor Beginn des Studiums der Sozialpädagogik an der Staatlichen Studienakademie Breitenbrunn hatte ich mir vorgenommen, die dritte Praxisphase im Ausland zu absolvieren. Nach langem Überlegen, wohin es gehen sollte, entschied ich mich schließlich für die Chemnitzer Partnerstadt Ústí nad Labem in der Tschechischen Republik. Ich hatte mich im Sommer 2005 bei einigen Organisationen und Vereinen vor Ort per e-Mail beworben und das Freiwilligenzentrum, welches mich mit seiner Tätigkeit mit am meisten angesprochen hat, nahm mich schließlich auch als Praktikantin an. Mit Neugier und einem dicken Wörterbuch im Gepäck ging es Ende Dezember 2005 endlich los und es sollten sehr spannende und interessante drei Monate werden. Im gesamten Zeitraum meines Praktikums hatte ich die Möglichkeit, mich mit dem Bereich der Freiwilligentätigkeit/dem Ehrenamt an sich vertraut zu machen, als vollwertiges Teammitglied die Projekte und Programme des Freiwilligenzentrums kennen zu lernen und an ihnen mitzuarbeiten, sowie einen Einblick in das Funktionieren des sozialen Sektors in der Tschechischen Republik zu erhalten. Dabei konnte ich nicht nur meine Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch neues Wissen erwerben, teilweise auch Theorie aus den ersten drei Semestern anwenden sowie tschechisch-deutsche Projekte unterstützen. Die Zeit in Tschechien war eine bemerkenswerte, angenehme und wichtige Gelegenheit, mich in beruflicher Sicht weiterzuentwickeln, denn es eröffneten sich mir durch diese Erfahrung auch mögliche Zukunftsperspektiven, so zum Beispiel im Bereich von grenzübergreifender Tätigkeit. Doch auch im persönlichen Bereich war dieser Aufenthalt eine wunderbare Erfahrung. Ich habe viele sympathische und freundliche Menschen kennengelernt, die mich mit Interesse und offen Türen empfangen haben. Auch in meiner Freizeit hatte ich kaum die Möglichkeit, Langeweile aufkommen zu lassen und Heimweh zu verspüren, denn es ging unter anderem entweder zum Bauchtanz, zu einem Ausflug nach Prag oder zu einem gemütlichen Videoabend. Mit einigen dieser Menschen stehe ich noch immer in Kontakt und der nächste Besuch in Ústí nad Labem lässt sicherlich nicht mehr lange auf sich warten. Danke für die außergewöhnliche und erfahrungsreiche Zeit. Izabela Nähere Informationen zum Freiwilligenzentrum in Ústí nad Labem – auch in Deutsch – unter www.dcul.cz

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